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Perlen

Perlenarten

Generell unterscheidet man zwischen Naturperlen und Zuchtperlen.
 

Naturperlen
Sind Perlen, die ohne menschliches Zutun auf natürliche Weise in einer Muschel oder Auster gewachsen sind. Die verschiedenen Perlenarten entstehen auf natürliche Weise in Süß- und Salzwasserweichtieren, wie Muscheln, Austern oder Schnecken. Als Reaktion auf einen Fremdkörper in der Muschel bildet sich Calcium-Carbonat (Perlmutt) wie ein Mantel zur Isolierung des Fremdkörpers um diesen herum. Dieser Prozess setzt sich jahrelang fort, und so entsteht durch die Überlagerung der Perlmuttschichten mit der Zeit eine Perle. Allerdings sind viele dieser Perlen grau und glanzlos, nur in wenigen Muschelarten findet man die edlen Perlen, die Verwendung in der Schmuckherstellung finden.

 

Zuchtperlen

Sind Perlen, die nach dem Eingriff durch einen Fachmann in einer Perlauster herangewachsen sind. Um Perlen zu züchten werden absichtlich Fremdkörper in Muscheln eingesetzt, um deren Abwehrreaktion - die Perlenbildung - auszulösen, damit nicht nach zufällig gebildeten Perlen gesucht werden muss. Der Entstehungsprozess einer Zuchtperle unterscheidet sich somit nicht von dem einer natürlichen Perle.
 
 

Die bekanntesten Perlenarten

 

Akoyaperle
Die Akoya-Perle ist eine generelle Handelsbezeichnung für im Meer gewachsene Zuchtperlen der Muschelarten Pinctada Martensi und Pinctada Fucata aus dem japanischen Meer; seit einigen Jahren wird die Akoya-Perle auch in Vietnam, Tahiti und China gezüchtet. Die natürliche Farbe der Akoya-Perle ist weiß oder creme; durch verschiedene Färbeverfahren kann die Perle jedoch in viele andere Farben eingefärbt werden.

 
Südseeperle
Handelsname für alle echten Perlen und Zuchtperlen, welche von der Perlenauster Pinctada Maxima stammt. Diese Art ist für ihre weißen, silbernen und goldenen Perlen bekannt.
 


Tahiti-Perle
Die Tahiti-Perle, auch Pinctada Margaritifera genannt, ist nach der tropischen Insel in Französisch-Polynesien benannt. Diese Perle ist in ihrem Aussehen sehr begehrt, da sie einen besonders dramatischen Kontrast zwischen ihren grauen, silbernen oder schwarzen Grundfarben und dem farbenfrohen Orient hat. Typische Farben sind blau, grün, pink oder purpur.

 
Keshi-Perle

Keshi-Perlen, auch Mohnsamenperlen genannt, sind winzige Perlchen, die sich ohne Planung bilden, wenn eine viel größere Perle mit Kern in einer Akoya-Muschel heranreift.

Da diese Keshi-Perlen somit kernlos sind, sind sie eigentlich Naturperlen. Sie besitzen das gleiche Farbspektrum wie die Akoya-Perlen, Austern-, die Südsee- und Tahiti-Perle. Die Keshi-Perlen werden bis zu 10 mm lang und kommen meist in den verschiedensten Formen vor; aus diesem Grund wird diese Perle auch gerne zu Schmuck verarbeitet.

 

Biwa-Perle
Biwa-Perlen sind bekannt für ihre hohe Qualität, für ihren gleichmäßig starken Lüster und ihre glatte Oberfläche. Das Farbspektrum dieser Perle umfasst cremeweiß, weißrosa, lachsorange, dunkles weinrot und violett. Da auch diese Perle kernlos ist, kommt sie in den unterschiedlichsten Formen vor.

 
Muschelkernperle
Muschelkernperlen bestehen aus dem Kern von Austernmuscheln. Das Perlmutt der Austern wird zu einem feinen Pulver vermahlen und in einem maschinellen Arbeitsvorgang um eine kleine Kugel aus eben dieser Muschel aufgetragen. Der Kern sollte aus Perlmutt und nicht aus Glas oder Plastik bestehen. Durch diesen Produktionsgang sind Muschelkernperlen immer perfekt rund, haben einen wunderbaren Glanz und sind eine kostengünstige Alternative zu echten Tahiti- oder Südseeperlen. Muschelkernperlen sind 100 % organisch und in der Pflege genauso wie echte Perlen zu behandeln.
 
 
 

Die Bewertung von Perlen

Perlen dienen dem Menschen schon seit über 6000 Jahren als Schmuck und Verzierung.  Da die Perle ein Produkt der Natur ist und schon von Anfang an ihren Glanz besitzt, ist eine weitere Verarbeitung meist nicht nötig.
Perlen werden unter folgenden Kategorien bewertet: Form, Größe. Farbe, Lüster und Reinheit der Oberfläche.

 

 

Die Form der Perle

  • perfekt runde Perlen: d.h. Sie sind vollkommen kugelförmig
  • ganz leicht unrunde Perlen: dabei gestattet man Unebenheiten bis zu 5%
  • Halbbarocke Perlen: tropfenförmig
  • Barockperlen: besitzen total unregelmäßige Formen
  • Geringelte Perlen: mit Streifen, Bändern
Betrachtet man die verschiedenen Formen, so wird deutlich, dass es dementsprechend auch verschiedene Wertigkeiten dieser Formen gibt:
  • Runde Form = 100 %
  • Fast Runde Form = 50 %
  • Tropfenförmig = 40 %
  • Stumpfovale Form = 40 %
  • Ovale Form = 40 %
  • Knopfförmige Form = 35 %
  • Halbbarocke Form = 25 %
  • Geringte Form = 20 %
  • Barocke Form = 15 %

 

Die Größe der Perle
Bei der Größe der Perle wird der Durchmesser der Perle genommen; der Preis variiert dementsprechend nach dem Durchmesser aufsteigend nach Millimetern. Perlen gibt es in einer Größe von wenigen mm bis zu  2,2 cm bei Südseeperlen.

 

Die Farbe der Perle
Perlen kann es in den verschiedensten Farben geben; die Akoya Perle wird zum Beispiel meist noch nachgefärbt, wobei die Tahiti Perle oder die Südseeperle oft in ihrer Naturfarbe belassen werden.

Bei den Akoya-Perlen reicht die Farbpalette von weiß über creme bis hin zu zartrosa Tönen. Die Farbschattierung ist in den meisten Fällen durch die Behandlung der Rohperlen gegeben. Die Hauptfarben der Südseeperlen sind meist weiß, silber, rosa und gold.
Dunkle Farbtöne findet man vor allem bei den so genannten Tahitiperlen, denn ihre Farbnuancen reichen von hellgrau, gold, schwarzgrün bis hin zu schwarz.

 

Der Lüster und die Oberflächenbeschaffenheit der Perle

Auf der Perle findet man einen wunderschönen farbigen Schimmer vor, auch Orient genannt. Dieser entsteht aus der Brechung des Lichtes zwischen den Kristallen des Aragonits (Mineral) in der Perlmuttschicht. Zu beachten ist, dass man den Orient nicht mit dem Lüster verwechselt, denn dieser ist die Lichtreflexion auf der Oberfläche der Perle. Je nach Lüster ist es sogar möglich, dass man sein Spiegelbild in der Perle erkennen kann.
Nach internationalem Stand werden Reinheit und Lüster in vier Güteklassen eingeteilt:   

·        A  –  Ausgezeichneter Lüster mit einer makellosen Oberfläche - eine perfekte Perle, bei der nur ganz kleine Fehler zu sehen sind.

·        B  –  Guter Lüster mit einigen kleinen Fehlern.
·        C  –  Schwacher Lüster von mittlerer Qualität; Oberfläche mit Spots oder auch Narben.
·        D –  Low Grade – fast kein Lüster, da es zahlreiche sichtbare Fehler gibt, die die Oberfläche deutlich entstellen.

Aufbewahrng und Pflege von Perlenschmuck


Die richtige Aufbewahrung für Perlen

Die Perle ist ein Naturprodukt, wodurch ihre Oberfläche sehr weich und empfindlich ist. Kommen Sie mit Edelsteinen oder anderen harten Materialien in Berührung, kann ihre Oberfläche zerkratzt werden. Aus diesem Grund sollte man einen anderen Aufbewahrungsort für seinen Perlenschmuck wählen als für seinen restlichen Schmuck; kleine Seidentaschen oder Beutelchen bieten sich dafür am besten an. Zur Aufbewahrung sollte jedoch kein Leder verwendet werden, da die Gerbsäure des Leders dem Lüster schaden könnte.


Die Perle unter Hitzeeinfluss

Die Perlen sollten außerdem außer Reichweite von zu starkem Sonnenlicht sein, da die Oberfläche sehr empfindlich ist. Bei einem Sonnenbad sollte man auf die Lieblingsperlenkette lieber verzichten, denn der menschliche Schweiß in Kombination mit Sonnenmilch kann die Oberfläche der Perle auch beschädigen. Zudem dürfen Perlen nicht in der Nähe von zu starker Hitze aufbewahrt werden, da sonst die Oberfläche, die auch aus Wasser besteht, austrocknen könnte.


Die Perle im täglichen Gebrauch

Beim Duschen oder Baden sollte man lieber auf das Tragen seiner Perlenkette verzichten. Ebenso ist das Tragen in chlorreichen Gewässern oder im salzhaltigen Meer nicht zu empfehlen.

Ebenso ist Vorsicht geboten beim täglichen Schminken und Parfümieren, denn man sollte die Perlen vor Fetten, Säuren und Bleichmitteln schützen, die oftmals in Kosmetika vorkommen. Es wird empfohlen, Perlenschmuck erst nach dem Frisieren und Schminken auf die nicht eingecremte bzw. nicht parfümierte Haut aufzulegen.

Perlen reagieren auch sehr empfindlich auf diverse Reinigungsmittel; Mit einem weichen und trockenen Tuch kann man die Perlen leicht reinigen. Durch die Verwendung von Wasser besteht jedoch die Gefahr, dass feuchte Seidenfäden unter Umständen beschädigt werden und die Kette reißt.

Um den Perlenglanz zu erhalten, kann man die Perlen vorsichtig mit Olivenöl einreiben.


Edelsteine

Edelsteine sind größtenteils Minerale. Eigenschaften wie Härte, Seltenheit, Lichtwirkung, Farbe Größe oder Kostbarkeit sind die wichtigsten Kriterien für die Bestimmung des Wertes. Als Edelsteine bezeichnet man echte Steine, welche die Natur ohne Zutun des Menschen gebildet hat und die durch Schliff zu wertvollem Schmuck verarbeitet werden. Auch einige organische Materialien wie Koralle, Bernstein und Perlen werden zu den Edelsteinen gezählt, nicht jedoch Bein (Elfenbein, Horn).
 
Amethyst
Der violette Amethyst gehört zur Familie der Quarze und gehört zu den bekanntesten und schönsten Edelsteinen. Im alten Griechenland glaubte man, das Tragen eines Amethysten schütze vor den berauschenden Wirkung von Wein. Außerdem wird er in esoterischen Kreisen zur Heilung verwendet.
 
Achat
Quarz mit streifiger Zeichnung, der bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Schmuckstein von großer Bedeutung war. Neben seiner Schönheit zeichnet sich der Stein vor Allem durch seine Härte und Widerstandsfähigkeit aus. Obwohl er einer der formen- und farbenreichsten Steine ist, kann der Laie einen Achat in der Natur kaum erkennen, da eine unscheinbare Knolle seine Schönheit verbirgt und der Achat erst nach dem Aufsägen ein sensationelles Innenleben preisgibt.
 
Aquamarin
Dieser Stein verdankt seinen Namen aufgrund seiner blauen Farbe dem lateinischen Wort für Meerwasser „aqua mare“ und gehört wie der Smaragd zur Gruppe der Berylle. Als Schmuckstein ist er sehr begehrt und wird häufig durch synthetische Quarze oder auch Glassteine imitiert.
 
Aventurin
Quarz von grüner bis goldbrauner Farbe, der als Schmuckstein besonders häufig für Perlenketten, Armreifen, Finger- und Ohrringe eingesetzt wird. Außerdem findet er Verwendung in der Herstellung  kleinerer Kunstgegenstände, wie Dosen und Vasen. In der Esoterik werden ihm heilende Kräfte nachgesagt.
 
Bergkristall
Der Bergkristall ist ein Quarz, der in den ausgefallensten Formen in Erscheinung tritt. Er ist farblos und glasklar, manchmal mit kleineren Einschlüssen.
 
Bernstein
Der Bernstein ist vom Material eigentlich kein Stein, sondern ein versteinertes Harz. Das Wort „Bernstein“ entstammt von dem mittelniederdeutschen Wort „bemestein“ bzw. „barnsten“, also „brennbarer Stein“.
Bernstein ist ein fossiles, erhärtetes Harz von Nadelbäumen aus der Kreide- (vor etwa 140 bis 66 Mio. Jahren) bis Tertiärzeit (vor etwa 66 bis 1,7 Mio. Jahren).
Die Farbe von Bernstein kann von hellgelb über braun bis fast schwarz, durchsichtig bis trüb durchscheinend variieren.
 
Blautopas
Als blauer Stein aus der Familie der Topase wird er häufig fälschlicherweise für einen Aquamarin gehalten. Der Legende nach wurde der Blautopas erstmals von Piraten gefunden, daher auch sein Name („Topazos“ = gesucht und gefunden). Im Jahr 1969 wurde der hellblaue Topas im Bundesstaat Texas endeckt und daraufhin zum Staatsedelstein gekürt.
 
Carneol
Der Carneol ist eine rote (fleischrot bis braunrot) Varietät von Chalcedon und gehört daher zur Gruppe der sogenannten mikrokristallinen Quarze. Der Carneol ist trüb durchscheinend, mit wolkiger Farbverteilung im Durchlicht. Die rote Farbe des Carneol beruht auf seinen Eisengehalt.
 
Chalcedon
Der Chalcedon ist ein mikrokristallines Quarz und ist hellgrau bis bläulich, trüb durchscheinend. Zu Chalcedonen gehören z.B. Achat, Moosachat, Onyx, Sarder, Carneol usw.
 
Citrin
Der Citrin ist ein gelbliches Quarz, dessen Name sich vom lateinischen „citrus“ ableitet und „Zitronenstein“ bedeuten soll. Im Mittelalter wurde der Citrin als Sonnenstein verehrt, der dem Träger ein ewiges Leben bescheren sollte. Die schönen Citrine kommen in der Natur aber leider nur relativ selten vor und so werden zur Schmuckherstellung häufig auch künstliche Edelsteine oder umgefärbte Quarze verwendet.
 
Diamant
Unter den Edelsteinen nimmt der Diamant eine ganz besondere Stellung ein. Abgesehen von seinem außergewöhnlichen Glanz ist er auch die härteste natürliche Substanz und wurde deshalb schon im alten Griechenland „der Unbezwingbare“ genannt. Diamanten sind keine Massenware sondern individuelle Naturprodukte, deren Wertbestimmung auf Basis der „4C“ bewertet werden.
·        Carat - Gewicht
·        Clarity - Reinheit 
·        Cut – Schliff
·        Colour - Farbe
 
Granat
Am bekanntesten sind die roten Granate. Die Varietäten der Granatgruppe sind mit allen Farben außer blau vertreten. Seinen Namen hat er nach dem griechischen Wort pyropos, das heißt „vom Feuer“.
 
Jade
Jade ist die Bezeichnung für ein Mineraliengemisch aus Jadeit und Nephrit, das in verschiedenen Farbvariationen von grün bis weiß auftritt, die Verwendung von Jade als Schmuckstein reicht schon mindestens 7000 Jahre zurück. Zunächst kam Jade hauptsächlich in China zum Einsatz, dort galt der Stein als Symbol des Wohlstandes und man sagte ihm magische Kräfte nach. Später eroberte er auch Europa. Besonders während der 20er Jahre erlebte der Stein eine Hochphase und er erfreut sich auch in esoterischen Kreisen, besonders seit Zeiten der Hippie-Kultur, wachsender Beliebtheit.
 
Lapislazuli
Seine Geschichte als Schmuckstein reicht bis zu 7000 Jahre in die Vergangenheit, denn bereits die alten Ägypter schätzten ihn als einen der kostbarsten Steine, den sie besaßen.
Die wertvollsten Steine haben eine intensive tiefblaue Farbe. Eingeschlossene Pyritteilchen gelten als Echtheitsnachweis, ihr Anteil sollte aber nicht zu hoch sein, da die Steinfarbe sonst grünliche Töne annehmen kann.
 
Malachit
Ein grüner Stein, der gerne als Material zur Herstellung von Schmuck und Kunstgegenständen verwendet wird. Der Malachit wird schon lange als Schmuckstein geschätzt und kam so bereits vor vielen Jahrtausenden in Griechenland, Ägypten, China und dem Römischen Reich zum Einsatz. Zu dieser Zeit wurde er für Amulette und kleine Kunstgegenstände, wie den ägyptischen Skarabäus, oder als Lidschatten verwendet.
 
Mondstein
Verdankt seinen Namen dem bläulich-weißen Schimmern, das an Mondlicht erinnert. Der Stein aus der Gruppe der Feldspate steht symbolisch für weibliche Eigenschaften wie Sanftheit und Intuition.
 
Onyx
Ein Quarzgestein, das sich mit seiner neutralen tiefschwarzen Farbe – höchstens von ein paar weißen Fasern durchzogen – als Schmuckstein für vielfältige Kombinationen eignet.
 
Peridot
Der Peridot ist ein grüner, transparenter Stein, den bereits die Römer zu schätzen wussten und als „Smaragd des Abends“ bezeichneten. Mitte der 90er Jahre wurden in Pakistan riesige Mengen des Gesteins gefunden, die so ergiebig waren, dass der Peridot weltweit zur Sensation auf den Edelsteinmessen aufstieg. Der Peridot aus Pakistan ist von ganz besonderer Qualität und wird unter dem Namen „Kashmir-Peridot“ verkauft.
 
Rosenquarz
Quarz mit rosaroter Färbung von milchig-trüb bis durchscheinend. Der Rosenquarz gilt in der Esoterik seit Jahrhunderten als Fruchtbarkeitsstein und wird wegen seiner „romantischen Farbe“ häufig mit dem Thema Liebe in Verbindung gebracht.
 
Rubin
Als Schmucksteine sind besonders Rubine in kräftiger roter Farbe mit leichtem Blaustich besonders begehrt und wertvoll. Die Steine werden vor ihrem Einsatz mit verschiedenen Schliffarten, wie dem Facettenschliff oder dem Cabochonschliff, bearbeitet.
 
Saphir
Als Saphire bezeichnet man alle nicht rubinroten Korunde. Bis heute gilt der Saphir als Symbol für Harmonie, Je nachdem, ob der Stein besonders durchsichtig oder eher milchig ist, wird er mit unterschiedlichen Schliffen bearbeitet und dann als Schmuckstein verwendet.
 
Smaragd
Der Smaragd kommt in erster Linie in Farbvariationen von hell- bis dunkelgrün vor und wird schon lange Zeit weltweit als besonders wertvoller Schmuckstein geschätzt. Sein Name kommt vom griechischen „Smaragdos“ = grüner Stein.
 
Tansanit
Er wurde erst 1967 in Tansania (daher auch der Name) gefunden und wurde ein bekannter Edelstein. Die Farbe des Tansanit weist verschiedene purpur bläuliche bis lila, lavendelfarbene Schattierungen auf, entlang der Kristallachse sind sie zum Teil dunkler.
 
 
 
 

Edelmetalle

Edelmetalle sind Metalle, die vom Sauerstoff nicht angegriffen werden. Zu den Edelmetallen zählen Gold, Platin, Rhodium und Silber.
 
Gold
Gold galt schon im alten Ägypten als „göttliches Metall“ und war den mächtigen Herrschern als Zeichen ihres Wohlstandes vorbehalten. Durch Legierungen mit anderen Metallen (Kupfer, Silber oder Palladium) können die optischen Eigenschaften, wie die Farbe, und die mechanischen Eigenschaften von Gold weitgehend verändert und den Bedürfnissen angepasst werden.
Die Qualität von Gold wird angezeigt im gestempelten Feingehalt. Dieser gibt an, wie viel Feingold sich in tausend Teilen einer Goldlegierung (= Mischung) befindet.
 
Als „Feingold“ wird Gold mit einer Reinheit von 99,99% bezeichnet.
Legierung Feingoldanteil
333 =  8 kt 333 Teile Feingold
375 =  9 kt 375 Teile Feingold
585 = 14 kt 585 Teile Feingold
750 = 18 kt 750 Teile Feingold
 
Grundsätzlich unterscheidet man 3 durchlegierte (durch Mischen dauerhaft erzeugte) Goldfarben:

Rotgold
Die rote Farbe von Rotgold entsteht meist durch einen hohen Anteil von Kupfer.
 
Gelbgold
Die Farbe von Gelbgold entsteht gewöhnlich durch eine Dreistofflegierung von Gold mit Kupfer in ausgewogenem Verhältnis mit Silber, um den Rotton des Kupfers zu neutralisieren.
 
Weißgold
Als Weißgold werden Goldlegierungen bezeichnet, die durch Beimischung von Palladium oder Silber je nach Goldgehalt ihr helles Aussehen erhalten.
 
Silber
Silber kommt in der Natur hauptsächlich in Verbindung mit anderen Metallen vor und wird auch bei der Herstellung von Schmuckstücken in der Regel nicht als Feinsilber, sondern in einer Legierung verarbeitet. Am gängigsten ist das bekannte „Sterling Silber“, mit einem Feinsilbergehalt von 925 zu 1000 Teilen.

Reinigung von Schmuck

Schmuck der viel getragen wird, kann sich unter Umständen verfärben oder bekommt unschöne Flecken. Der beste Weg, die Gebrauchsspuren wieder zu entfernen, ist die Reinigung des Schmuckes. Doch kann nicht jedes Schmuckstück mit der gleichen Methode gereinigt werden, denn jedes Material hat andere Eigenschaften, die beachtet werden sollten.
 
Allgemeine Tipps:
  • Legen Sie Ihren Schmuck vor Haus- und Gartenarbeit, Sport, Baden, Duschen und Saunabesuchen ab.
  • Halten Sie Ihren Schmuck vor Kosmetika wie Parfums, Cremes oder Deodorants etc. fern, um eine Verfärbung zu vermeiden.
  • Bewahren Sie Ihren Schmuck in einem Schmuckkästchen oder auf einer Stoffunterlage auf, damit dieser nicht zerkratzt.
  • Verwenden Sie zur Reinigung Ihres Schmucks lauwarmes Wasser, milde Seife und ein fusselfreies Tuch.
  • Lagern Sie Ihren Silber- und Goldschmuck nicht in feuchten Räumen wie Badezimmern, um eine Schwärzung zu verhindern.
  • Legen Sie Ihren Schmuck vorm Schlafengehen ab.
Mit reinem Wasser können Sie bei der Reinigung von Schmuck so gut wie nichts falsch machen. Erwärmen Sie das Wasser leicht, aber achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Sonst kann es bestimmten Schmuckmaterialien schaden. Lassen Sie Ihren Schmuck eine Weile im Wasserbad liegen und trocknen Sie ihn anschließend mit einem weichen Tuch ab. So können Sie ganz einfach zuhause Ihre Schmuckstücke reinigen und Ihren Schmuck auch zwischendurch pflegen.
 

Silberschmuck reinigen
Silberschmuck sollte ein Mal im Monat ganz sanft gereinigt werden. Dazu benötigen Sie nichts weiter als lauwarmes Wasser, eine milde Seife und ein Tuch oder auch eine weiche Bürste. Einfach mit leichten kreisenden Bewegungen über das Schmuckstück fahren und schon nach kurzer Zeit werden Sie feststellen, dass das Silber wieder mehr glänzt. Auf keinen Fall sollten aggressiven Haushaltsreiniger, raue Bürsten oder Scheuerschwämme verwendet werden. Diese zerstören die Struktur der Silbers und können dem Schmuck schaden. Wenn Sie Schmutz von Ihrem satinierten Silber entfernen möchten, empfehlen wir Ihnen, ein wenig Natron auf einen Schwamm zu geben. Vergessen Sie aber nicht, sowohl das Silber als auch den Schwamm danach sorgfältig abzuspülen.
Ist Ihr Silberschmuck stark oxidiert, hilft ein tolles Hausmittel: Packen Sie Ihr Silber in Alufolie ein und legen Sie dieses Päckchen in eine Plastikschale. Anschließend gießen Sie ca. einen Liter kochendes Wasser darauf und geben zusätzlich noch ein bis zwei Löffel Salz hinzu. Das Ganze lassen Sie ein paar Minuten einwirken. Wenn Sie den Schmuck anschließend auspacken, wird er wie neu funkeln und mit einem anschließenden Wasserbad spülen Sie ganz einfach die Salzreste wieder ab.
 
Achtung:
Bei Silberschmuck, der mit Steinen besetzt ist, ist von dieser Reinigungsmethode allerdings dringend abzuraten!
 
Goldschmuck reinigen
Auch bei Goldschmuck hilft der Griff zum Spülmittel. Einfach ein wenig davon in lauwarmes Wasser geben und das Gold für eine Weile hineinlegen und einwirken lassen. Anschließend mit einem weichen Tuch und klarem Wasser säubern. Wie oft und vor allem, ob Ihr Goldschmuck gereinigt werden muss, hängt allerdings von der Legierung des Goldes ab. Gold mit einer 333er Legierung muss regelmäßig gesäubert werden, da der Goldanteil recht gering ist. Bei einer 585er oder 750er Legierung überwiegt der Goldanteil und das Material sieht auch nach vielen Jahren noch aus wie neu gekauft.
Eine einfache Methode, um Goldschmuck zu reinigen, ist das Verwenden von speziellen Reinigungstüchern. Diese finden Sie bei Ihrem Juwelier oder in anderen Schmuckgeschäften. Damit wird die Reinigung von Goldschmuck ganz einfach und unkompliziert.
 
Edelsteinschmuck reinigen
Verfügt Ihr Schmuckstück über Edelsteine, raten wir von jeglichen chemischen Mitteln oder Seifen ab. Halten Sie den Schmuck einfach unter lauwarmes Wasser und entfernen Sie sanft den Schmutz. Edelsteine reagieren sehr empfindlich auf chemische Produkte, weshalb Sie Ihren Ring auch immer vor dem Abwaschen des Geschirrs abnehmen sollten. Vor allem wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, wie Ihr Edelstein behandelt wurde, sollten Sie nur auf die Reinigung mit reinem Wasser zurückgreifen. Um die Edelsteine zu polieren, greifen Sie am besten zu einem weichen Tuch.
 
Perlenschmuck reinigen
Bei Perlen gilt Ähnliches wie bei Edelsteinen: Halten Sie Ihren Perlenschmuck von Spülmittel und chemischen Produkten fern. Nutzen Sie also auch zur Reinigung der Perlen nur sauberes Wasser. Bei der Hausarbeit sollten Sie Ihren Perlenschmuck ablegen, damit er nicht mit Reinigern oder anderen chemischen Mitteln in Kontakt kommt. Um die Perlen optimal zu pflegen, sollten Sie sie nach dem Tragen mit einem weichen Tuch polieren. Danach fühlen sich die Perlen in einem Samttuch oder in einer Schatulle am wohlsten.
 

Die richtige Armbandlänge

Sie haben ein niedliches Armband aus Süßwasserperlen, einen edlen Armreif mit Schmuckkristallen verziert oder eine Armkette aus Sterling Silber entdeckt und wissen nicht, welche Größe Sie für sich bestellen sollen?
 

Kein Problem! Die einfachste und schnellste Methode, seine eigene Armschmuckgröße herauszufinden, geht bequem von zu Hause aus. Nehmen Sie einfach ein Maßband und legen Sie es einmal um Ihr Handgelenk an der Stelle, an der sie den Armschmuck später tragen möchten, und messen Sie somit Ihren Handgelenkumfang. Achten Sie darauf, dass das Armband, die Armkette oder der Armreif nicht zu eng, aber auch nicht zu locker sitzt, damit der Armschmuck nicht verloren werden kann oder unangenehme Druckstellen am Handgelenk bildet.
 

Prüfen Sie Ihre richtige Größe, indem Sie ausprobieren, ob zwischen dem Maßband und Ihrem Handgelenk der kleine Finger passt. Wenn ja, ist dies nach Daumenregel die richtige Größe.

 


Die richtige Kettenlänge

Die richtige Kettenlänge
 
Ob  kurz oder lang, die richtige Kettenlänge hängt von den persönlichen Merkmalen wie Statur, Halslänge aber auch Gesichtsform ab. Auch der Anlass an dem die Kette getragen werden soll und natürlich die Beschaffenheit selbst sollten bei der Wahl berücksichtigt werden.

Ketten mit einer Länge von ca. 40-50 cm zaubern ein schönes Dekolleté und kommen mit kurzen Haaren, einem lässigen Pferdeschwanz oder einer hochgesteckten Frisur gut zur Geltung.

Ist die Kette ein wenig länger und misst ca. 60 – 70 cm, ist sie ein absoluter Allrounder und als solcher vielseitig einsetzbar.

Das perfekte Accessoire für schlichte Outfits sind Ketten mit einer Länge von ca. 90 cm. Auf einem einfarbigen T-Shirt oder Pullover können sie hier ihre volle Wirkung entfalten.

Am besten messen Sie vor dem Bestellen, wie lang die Kette sein soll, und vergleichen dieses Maß dann mit den Längen unseres Angebotes. Nehmen sie dazu eine gut passende Kette und legen sie diese der Länge nach hin. Die gemessene Länge inklusive Verschluss ergibt die gewünschte Kettenlänge.